Wer ist Swantje Crone? So richtig Feuer an der Malerei, die in der Kunst eher als aussterbend gilt, fing sie 17-jährig im Kunstunterricht am Scharnebecker Gymnasium bei Hilmar Manthey-Bail, einem Künstler, Pädagoge und Ausstellungsmacher. Ihren Stil möchte man am ehesten mit dem Expressionismus vergleichen.

Ihr Werdegang - 1995 Studium der Angewandten Kulturwissenschaften in Lüneburg, 1996 erste kleine Ausstellung. 1999 platzierte eine Galerie direkt am Lüneburger Rathausmarkt die Crone’schen Werke, so dass die Bilder selbst den Stadtvätern nicht mehr entgehen konnten. Die Stadt erwarb dann eines ihrer Bilder zur Einweihung des Bürgeramts.

Der Erfolg der Crone-Bilder hält an. So wird die Liste der Ausstellungsorte immer länger. Das vom Salzmuseum herausgegebene und erfolgreich vermarktete Kinderbuch „So lieb wie das Salz“ illustrierte sie mit Buntstiften. Wild, fröhlich, kunterbunt und unverkennbar dicht begleiten ihre Bilder die Märchen und Sagen, die sich rund um das weiße Gold drehen.

2005 beendet sie ihr zweites Studium, diesmal an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Heute kann sie von ihrer Malerei leben. „Städtebilder und Ortsdarstellungen sind Teil ihres Repertoires geworden, zu dem neben Lüneburg auch Mallorca, Barcelona und Los Angeles zählen. Swantje Crone folgt einem unbändigen bildnerischen Willen und scheint damit auf dem Weg zu einem Weltbild zu sein, das sich aus einer Vielzahl heute noch unbekannter Bildfacetten zusammensetzen wird.“ Hilmar Manthey-Bail

Wohnkultur noch lebendiger durch Werke von Swantje Crone („Salzgehalt“, Juni 2005)

Es lohnt sich! Denn Lüneburg ist eine Stadt voll schöner Motive. Motive, die nach frohen Farben schreien, weil sie so liebenswert sind.

Ihre Werke im „Stadthaus“, ihrer ersten bleibenden Ausstellung, befassen sich mit dem Thema Lüneburg, mit dem sie sich immer wieder auseinandersetzt. „ Das Thema Lüneburg bleibt aktuell, auch wenn es sich verändert“, sagt sie. Die Werke, immer leuchtend und kräftig, mal voller bewegter Zauberhäuser, mal solche, die zuweilen in Form und Farbe puristischer daherkommen, abstrakter sind.

Insgesamt 56 Drucke auf Leinwänden bewachen Ihren Schlaf über den Dächern Lüneburgs. Zwar nicht alle auf einmal, aber vielleicht haben sie ja Lust, im Laufe der Zeit alle Zimmer in der obersten Etage einmal zu bewohnen!